Abgottspon hält den Monolog äusserst trefflich und lässt das Publikum in das späte 19. Jahrhundert eintauchen. Dort angekommen, bleibt den Zuhörern keine Chance mehr. Sie werden  Zeuge der grausigen Morde von «Jack the Ripper». Blut fliesst in Strömen, Leichenteile liegen verstreut auf dem Boden, und beinahe riecht man während der Erzählung den fahlen Geruch des Todes. Man ist gefesselt an die Erzählung und kann ihr nicht entkommen, selbst wenn es einem bei der detailgetreuen Schilderung der Morde schauert und eiskalt den Rücken runter läuft. Unterstützt wird diese Stimmung noch zusätzlich durch das Bandoneonspiel von Rolf Graf. Der Musiker versteht es meisterlich, die Spannung mit kurzen Zwischenspielen und Einwürfen zusätzlich zu steigern. Und obwohl die Geschichte, die da dem Publikum präsentiert wird, wirklich blutig und grausig ist, kommt sie gut an. Obwohl das Stück die Zuhörer durch eine Mischung aus Präsenz und Distanz in seinen Bann zieht, war sicher der eine oder andere am Freitagabend froh, dass man sich in (...) einem anderen Jahrhundert befindet und nicht im Londoner East End.»